Das Vortragsprogramm der Verpackungsmesse Ost ist im vollen Gange: Auf der Infobühne endete gerade das Referat von Monika Kaßmann von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V. (WGFV). Dabei ging es um Transportverpackungen und Ladegutsicherung und um die Vermeidung von Transportschäden.
Insgesamt 90 Prozent aller Güter werden in irgendeiner Form verpackt, wobei in drei Kernaufgaben unterschieden wird: “Die Handhabung soll erleichtert werden, die Verpackung dient für Werbung und Information und die zentrale Funktion ist der Schutz vor äußeren Einflüssen”, erklärte die Referentin.
Transportschäden verursachen jedes Jahr Kosten von circa einer Milliarde Euro. Laut Kaßmann ließen sich 50 bis 80 Prozent der Schädenreduzieren, “allein 20 Prozent durch eine sicherere Verpackung.”
Klimatische Belastungen wie Regen, Sonne und Staub, aber auch Schwingungen und Stöße, das Stapeln oder Fallen lassen: Die Waren sind auf dem Transportweg vielen Belastungen ausgesetzt. “Diese Transportbelastungen können zu Schäden führen”, erklärt Kaßmann. Lösungen für dieses Problem sind ein anderer Transportweg, eine bessere Ladesicherung und andere Transportverpackungen.
