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Archiv vom Mai, 2007

Verpackungen - Kuriositäten und kreative Innovationen

Verpackungen begegnen uns überall. Lebensmittel, Kosmetika und andere Gebrauchsgegenstände - verpackt ist heute eigentlich alles. Manchmal allerdings taucht die Frage auf: Was ist eigentlich die Verpackung und was ist das Produkt?

Das war sogar die Frage in einem komplizierten Rechtsstreit. Das Oberlandesgericht Köln musste sich mit der Frage beschäftigen, was genau eigentlich einen Lolly ausmacht. Verklagt wurde die Duales System Deutschland GmbH (DSD), die Betreiberin des verbreitetsten deutschen Mülltrennungssystems. Grundlage des Verfahrens war die Frage, was an den vertriebenen Lollys alles Verpackung ist. Fest stand nur, dass die Plastikfolie, die den oberen Teil, sozusagen den Kopf des Lollys umhüllt, Verpackung ist.

Aber was ist mit den Lollystielen? Gehören die zum Produkt oder sind auch die Stiele Verpackung? Das Gericht stellte fest: “Die verkaufte Ware kann nicht zugleich Verpackung sein”. Die Begründung dazu: “Nach Auffassung des Senats ist der Lollystiel integrativer Bestandteil des Produkts Lutscher (auch Lolly genannt). Als solcher kann er begriffsnotwendig nicht zugleich Verpackungsbestandteil sein. Die Ware Lutscher zeichnet sich nach natürlichem Verständnis und allgemeinem Sprachgebrauch gerade dadurch aus, dass der zu verzehrende bzw. zu lutschende oder schleckende Karamellteil auf einem Stiel aufgebracht ist. Der Stiel ist wesenstypisches Merkmal des Lutschers. Ohne einen solchen Stiel würde es sich nicht mehr um einen traditionellen Lutscher, sondern vielmehr um ein gewöhnliches Bonbon handeln.”

Doch auch wenn sich Verpackung und Produkt auf den ersten Blick unterscheiden lassen, ist die Umhüllung oft mehr als nur Müll. Jedes Jahr vergibt das Deutsche Verpackungsinstitut e. V. (dvi) den deutschen Verpackungspreis - dieses Jahr bereits zum 30. Mal. Dabei werden kreative und innovative Verpackungen, Verpackungsmaterialien, -grafiken, - ausstattungen und -veredlungen aus dem In- und Ausland prämiert. Der deutsche Verpackungspreis wird jährlich in fünf verschiedenen Kategorien verliehen: Verkaufsverpackungen, Transportverpackungen, Display- und Promotionverpackungen, Design, Ausstattung und Veredlung sowie Prototypen werden prämiert. 2006 erreichte der Deutsche Verpackungspreis mit 330 Bewerbungen einen neuen Teilnahmerekord. Ob die Meggle Buttertube, das After Eight Sticks Runddisplay oder die Verpackungslinie Nivea Beauté - die Preisträger im vergangenen Jahr bestachen durch neue, kreative Ideen und Innovationen.

Die Verpackungsbranche entwickelt sich stetig weiter. Immer neue Ideen werden umgesetzt - der neuste Trend heißt RFID - das steht kurz für Radio Frequency Identification. Im Deutschen heißt das die Identifizierung über Radiowellen. RFID ist ein Verfahren zur automatischen Identifizierung von Gegenständen - und damit in der Logistik und auch Lagerung einsetzbar. Neben der berührungslosen Identifizierung und der Lokalisierung von Gegenständen steht RFID auch für die automatische Erfassung und Speicherung von Daten. Den einfachen Strichcode zur Kennzeichnung von Waren haben RFID-Etiketten bisher jedoch nicht abgelöst. “Für geringwertige Wirtschaftsgüter sind sie zu teuer”, sagt Alfred Ebberg, Professor für Hochfrequenztechnik an der FH Westküste in Heide.

Abhilfe könnte es bald geben - durch intelligente Verpackungen. Diese tragen RFID bereits in sich. Für die Übertragung der Daten zum Beispiel wird eine Antenne benötigt, die bislang separat hergestellt, gemeinsam mit Chip und Leitungen auf ein Etikett gebracht und so auf die Ware geklebt wird. Doch warum nicht nutzen, was ohnehin vorhanden ist? Ob Joghurtbecher oder Getränkekarton - zahlreiche der handelsüblichen Verpackungen enthalten Metallschichten, die sich prinzipiell als Antenne eignen, erläutert Ebberg. Gelingt es, den Chip damit zu kombinieren, ließe sich die Hälfte der Kosten eines Etiketts einsparen.

Abschlussbericht: easyFairs® VERPACKUNG West in Dortmund

Die easyFairs VERPACKUNG West übertraf am 23. und 24. Mai in den Dortmunder Westfalenhallen / Halle 7 die Erwartungen der Veranstalter. Mehr als 1.500 Besucher informierten sich zwei Tage über aktuelle Trends in der Verpackungstechnologie und investierten in neue Lösungen und Produkte. Die nächste easyFairs Verpackung West findet vom 16. – 17.9.2008 statt.

Die easyFairs Verpackung West verlief für alle Beteiligten überaus positiv und reizte mehr als 1.500 Fachbesucher, nach Dortmund zu kommen. Das ist kein Wunder, denn: „Die easyFairs Verpackung West ist die größte Veranstaltung der deutschen Verpackungsserie“, sagt Gunnar Küchler, Geschäftsführer easyFairs Deutschland GmbH. „Daher ist auch das Ausstellungsangebot in Dortmund am vielseitigsten. Bei 123 Ausstellern kann der Fachbesucher sich über alle themenrelevanten Lösungen und Entwicklungen informieren.“

„Unsere Erwartungen in dem Wirtschaftsraum Dortmund wurden vollständig erfüllt“, so Küchler weiter. „Im Verlauf der gesamten Veranstaltung hat sich das starke Interesse bei Verantwortlichen des mittelständischen produzierenden Gewerbes durch eine hohe Frequenz in den Gängen gezeigt. Damit haben wir genau die Zielgruppe getroffen, die wir mit unseren lokalen Verkaufplattformen ansprechen wollen.“
Nicht nur Aussteller sind in Dortmund zahlreich vertreten. „Unsere Besucher kamen aus nahezu allen Bereichen des produzierenden Gewerbes, speziell aus der im westlichen Ruhrgebiet angesiedelten Metallverarbeitung, der Pharmaindustrie sowie der Transport- und Logistikbranche“, sagt der Veranstalter.

Eine Umfrage während der easyFairs Verpackung West ergab, dass rund 90 Prozent der Besucher in ihren Unternehmen an Kaufentscheidungen ausschlaggebend oder beratend beteiligt sind. Über 25 Prozent der Besucher bekleiden Positionen auf Geschäftsführerebene.

Die Aussteller der easyFairs VERPACKUNG West zeigten innovative Lösungen für Verpackungen; von Packmitteln und -stoffen, Verpackungsmaschinen und Technologien über Design bis hin zu Markierungstechniken und Recycling. Gemäß dem easyFairs-Motto „einfach Geschäfte machen“ werden die Hälfte aller Besucher auch Produkte kaufen, die auf der Veranstaltung zu sehen waren. In der Hauptsache wird in Verpackungsstoffe und -mittel, Verpackungsmaschinen sowie in Produkte und Lösungen aus dem Bereich Etikettierung und Kodierung investiert werden.

Packende Vorträge

Dass das easyFairs-Konzept regionaler Verkaufs- und Informationsplattformen stimmig ist, zeigt  auch das zunehmende Engagement von vor Ort ansässigen Multiplikatoren. Dipl.-Ing. Norbert Biermann, Oberingenieur am Fachgebiet Logistik (FLog) der Universität Dortmund, etwa verdeutlichte in seinen Vortrag „Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter“ auf der Infobühne learnShops, wie gravierend die Folgen mangelhafter Ladesicherung sein können: „Die Unfallwahrscheinlichkeit mit Todesfolge ist bei LKWs ganze 25-mal höher als bei PKWs. Und bei 13 Prozent der LKW-Unfälle liegen die Ursachen bei mangelhaft gesicherter Ladung.“ Am zweiten Messetag leitete Prof. Dr.-Ing Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik (FLog) der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und Handelslogistik) in Dortmund ein Lunch-Seminar zum Thema RFID-Technologie. Unter der Moderation des ausgewiesenen RFID-Experten gaben unter anderem Dipl.-Kfm. Jochen Schneider Einblicke in Technik, Geschichte, Gegenwart und Zukunft der radiofrequenten Identifikation und Dipl.-Ing. Daniel Gras verdeutlichte den Teilnehmern, wie sich Prozesse mit RFID automatisieren, überwachen und steuern lassen.

Aus der Messelandschaft nicht mehr wegzudenken

Die Serie der easyFairs Verpackungsmessen ist zum festen Bestandteil in der deutschen  Messelandschaft erwachsen. Am besten belegen das die Aussteller selbst, die vielfach gute Erfahrungen mit easyFairs gemacht haben und bereits zum wiederholten Male in Dortmund ausstellten. „Letztes Jahr war es hier so schön, dass wir wieder gekommen sind“, sagt Lena Allmark von der schwedischen Firma Pronova Packaging Systems. „Die Messe ist nicht zu groß, die Leute, die hierher kommen, sehen sich gezielt nach etwas um und suchen projektorientiert nach Lösungen.“

Dank einheitlichem Standlayout und klarer Hallenstruktur fanden sich die Fachbesucher auf der  easyFairs Verpackung West leicht zurecht. Besonders schätzten die Besucher den persönlichen und direkten Kontakt zu den Ausstellern und deren Produkten. Wegen der kurzen Anfahrtszeit und den geringen Anreisekosten entschieden sich die Besucher oftmals kurzfristig für einen Besuch. Die nächste easyFairs Verpackung West findet vom 16. – 17.9.2008 statt.

Erster Tag der Verpackung West geht zu Ende

Die ersten Besucher sind schon auf dem Weg nach Hause und auch die Aussteller packen langsam zusammen. Der erste von zwei Messetagen ist fast vorbei.
Doch auch morgen warten wieder interessante Stände, Vorträge und ein Lunchseminar auf die Besucher - und die Aussteller haben dann nochmals die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Sehr zufrieden: Messe-Chef Gunnar Küchler im Interview

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„Unsere Erwartungen in dem Wirtschaftsraum Dortmund wurden vollständig erfüllt“, sagt Gunnar Küchler, Geschäftsführer der easyFairs Deutschland GmbH. „Bereits in den ersten Stunden der Veranstaltung hat sich ein hohes Interesse des mittelständischen produzierenden Gewerbes durch eine hohe Frequenz in den Gängen gezeigt.“

So zufrieden ist der Veranstalter mit der easyFairs Verpackung West schon nach dem ersten Tag. Doch das ist kein Wunder, denn: „Die Verpackung West ist die größte Veranstaltung der deutschen Verpackungsserie“, sagt Küchler. „Daher ist auch das Ausstellungsangebot in Dortmund am vielseitigsten. Bei 123 Ausstellern kann der Fachbesucher sich über alle themenrelevanten Lösungen und Entwicklungen informieren.“

Nicht nur Aussteller sind in Dortmund zahlreich vertreten. „Unsere Besucher kamen aus nahezu allen Bereichen des produzierenden Gewerbes, speziell aus der im westlichen Ruhrgebiet angesiedelten Metallverarbeitung, der Pharmaindustrie sowie der Transport- und Logistikbranche“, sagt der Messe-Chef.

„Mit dem Verlauf des ersten Tages sind unsere Aussteller sehr zufrieden. Und wir erwarten für morgen noch einen weiteren Anstieg des Besucherinteresses. Speziell das Lunchseminar „RFID – Forschungsstandort Dortmund“ wird uns wahrscheinlich viele Fachbesucher bringen“, so Küchler weiter. „Erste Auswertungen der Besucherbefragung zeigen aber schon heute eine durchweg positive Resonanz.“

Vortrag über Regal- und Handelsgerechte Verpackungen

Live aus Halle 7: Ausstellerumfrage

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„Wir sind zum zweiten Mal in Dortmund bei der Verpackung West dabei“, sagt Tom Schmidt (r.) von Knüppel Verpackung. „Wir waren auch schon in Hamburg und Dresden – eigentlich sind wir easyFairs Urgestein.“ An den Verpackungsmessen gefällt dem Hannoveraner besonders, dass die Atmosphäre so angenehm ist.

Lena Allmark (m.) von der schwedischen Firma Pronova Packaging Systems ist Wiederholungstäterin in Dortmund. „Letztes Jahr war es hier so schön, dass wir wieder gekommen sind“, sagt die Schwedin. „Die Messe ist nicht zu groß, die Leute, die hierher kommen, sehen sich gezielt nach etwas um und suchen projektorientiert nach Lösungen.“

Andreas Omonsky (l.) von Flöter Verpackungs-Service ist zum ersten Mal auf der Verpackung West. Die Firma Flöter war allerdings auch schon in Dresden auf der Ost-Messe mit dabei. „Noch ist es schwer, eine Bilanz zu ziehen“, sagt Omonsky. „Es kommt ja noch ein Tag.“ Großes Lob gibt es für die Messehalle und die Organisation: „Hier ist alles sehr gut und sehr angenehm.“

Bilderrätsel

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Wer hier den richtigen Blick hat und errät, um was es sich bei diesem Schnappschuss unserer Fotografin handelt, trägt dies bitte über die Kommentarfunktion ein.

Vortrag: Verpackungssystemkosten online ermitteln

„Logistikkosten machen 27,6 Prozent der Gesamtkosten des Handels aus“, erklärte Marcel Ströhmer vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in seinem Vortrag „Verpackungssystemkosten online ermitteln“. „Alle von der Wahl der Verpackung beeinflussten Kosten müssen betrachtet werden.“ Wichtig ist zunächst einmal, dass es bei der großen Verpackungsvielfalt, die es heutzutage gibt, oft zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. „Unterschiedliche Stapelränder zum Beispiel bei Gemüsekisten führen dazu, dass die Ladeeinheit weniger stabil und sicher ist. Außerdem ist die Ladehöhe dadurch geringer“, so Ströhmer. „Die Verpackungen können beim Stapeln beschädigt werden, wenn sie nicht genau aufeinander passen. Und auch die Ware kann beeinträchtigt werden.“

Ein optimiertes Verpackungs- und Ladungsträgermanagement muss jedoch keineswegs mit hohen Investitionen verknüpft sein. Weniger Verpackungsvarianten und höhere Kompatibilität führt durch schlankere Prozesse zu Kosteneinsparungen. Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik analysiert dafür alle im Unternehmen ein- und ausgehenden Ladeeinheiten und eingesetzten Transportverpackungen. Durch unterschiedliche Referenzmodelle können die Verpackungsprozesse optimiert werden. Dabei wird der Rahmen der Modelle aufgezogen als einfache, anwendungsorientierte MS Excel-Modelle, aber auch bis hin zu internetbasierten Softwarelösungen. Und das führt am Ende zu einer besseren Gestaltung des Verpackungssystems durch die Auswahl der richtigen Transportverpackungen und Ladungsträger.

Impressionen

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SiBO Verpackungen: Gartenzwerge und Schwingschleifer

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Ein Laserstrahl wie bei der Kasse im Lebensmittelgeschäft. Aber hier wird kein Barcode eingescannt, sondern ein Gartenzwerg! „Wir erzeugen ein 3D-Abbild des Gartenzwergs“, erklärt Patrick Heidschötter von SiBO Verpackungen aus Olpe. Verwendet wird diese Technik, falls von einem Kunden keine Datensätze vorliegen, aber eine Verpackung erstellt werden soll. „Gründe dafür gibt es viele“, sagt Heidschötter. „Die Datensätze dürfen nicht rausgegeben werden, es handelt sich um einen Prototyp oder der Weg ist zu lang, wenn der Kunde die Verpackung schon übermorgen will.“ In solchen Fällen wird bei SiBO Verpackungen das Produkt eben eingescannt. Die Daten werden dann in ein Konstruktionsprogramm übertragen und dort zum Beispiel für eine Wellpappe-Verpackung angewandt. Das Computerprogramm berechnet, wie die Wellpappe zugeschnitten werden muss, um zum Beispiel den Gartenzwerg stabil verpacken zu können.

Übrigens: Normalerweise wird der Laserscanner für andere Produkte angewandt – zum Beispiel für einen Schwingschleifer. Und SiBO Verpackungen kann noch mehr: Der größte Scanner der Firma kann auch ein ganzes Auto digitalisieren.

Vortrag: Straßenverkehrsordnung und Ladungssicherung

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„Die Straßenverkehrsordnung ist von Bedeutung für jede Verpackung.“ So begann Norbert Biermann vom Fachgebiet Logistik an der Universität Dortmund seinen gerade zu Ende gegangenen Vortrag „Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter“.

Die Ausgangslage ist eindeutig, sagt Biermann. Die Straßenverkehrsordnung verlangt in den Paragraphen 22 und 23 von allen Verkehrsteilnehmern, dass verladene Güter beim Fahren nicht verrutschen, verdrehen oder gar vom Fahrzeug herabfallen dürfen. Das gilt bei normalen Fahrsituationen, zu denen auch Vollbremsungen, schnelle Kurvenfahrten oder Spurwechsel in Baustellen gehören. Und auch die Sicht des Fahrers darf durch die Ladung nicht eingeschränkt sein. „Die Verantwortlichkeit für den Verlader und Fahrzeugführer werden in diesen beiden Paragraphen geregelt“, so Biermann.

Die Folgen von mangelhafter Ladesicherung können gravierend sein. „Seit 1996 mehren sich schwere Unfälle mit LKWs“, sagt der Referent. „Die Unfallwahrscheinlichkeit mit Todesfolge ist bei LKWs ganze 25-mal höher als bei PKWs. Und bei 13 Prozent der LKW-Unfälle liegen die Ursachen bei mangelhaft gesicherter Ladung.“

Deshalb ist es so wichtig, Güter fachgerecht zu sichern. Nicht nur, weil die Straßenverkehrsordnung es so will, sondern auch für mehr Sicherheit. Und dann kommt nicht nur der Fahrzeugführer, sondern auch die Ware unbeschädigt an.

Vila-Etiketten: Selbstkleber aus den Niederlanden

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Etiketten begegnen einem überall. Ob auf Lebensmitteln, als Preisschilder oder Sonderangebotssticker – die sogenannten Selbstkleber werden vielfältig eingesetzt. Die Firma „Vila-Etiketten“ aus Breda in den Niederlanden hat sich darauf spezialisiert.

Robbert Vugts und Ingrid Reichardt von „Vila Etiketten“ sind hier in Dortmund zum ersten Mal auf einer easyFairs vertreten: „Wir hoffen, neue deutsche Wiederverkäufer zu finden“, sagt Vugts. Denn während in den Niederlanden viel über den Direktverkauf an den Endkunden läuft, ist beim Geschäft in Deutschland immer ein Wiederverkäufer dazwischen geschaltet, der dann wiederum an den Endverbraucher verkauft. Besucht hat Robbert Vugts die niederländische Version der easyFairs schon mehrmals. Und diese Besuche haben ihn dazu inspiriert, jetzt in Dortmund auf der Verpackung West auch zum ersten Mal auszustellen. „Wir sind nicht oft auf Ausstellungen vertreten“, sagt der Holländer. „Wir wollen das dieses Jahr ausprobieren. Und wenn alles gut läuft, kommen wir auch wieder!“

Und falls Vila Etiketten auch 2008 wieder auf der Verpackung West vertreten ist, gibt es einen weiteren Grund zu feiern. „Nächstes Jahr steht das 15-jährige Firmenjubiläum an“, sagt Robbert Vugts. Gegründet wurde die Firma 1993, heute sind insgesamt 26 Mitarbeiter bei „Vila Etiketten“ beschäftigt. Rund 80 Prozent des Umsatzes werden in den Niederlanden gemacht, der Rest kommt aus Deutschland, Frankreich und Belgien.

Neu in Dortmund: Die Verpackung West findet zum zweiten Mal statt

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr geht die Verpackung West mit vergrößerter Ausstellungsfläche in die zweite Runde. Über 100 Aussteller zeigen in den Dortmunder Westfalenhallen innovative Lösungen für Verpackungen; von Packmitteln, Verpackungsmaschinen und Technologien über Design bis hin zu Markierungstechniken und Recycling.

Richtig “packende” Vorträge

Vorträge und ein Lunchseminar als Rahmenprogramm rund um die Verpackung West - das bietet der Veranstaltungsort Dortmund in diesem Jahr seinen Besuchern. Um 11:15 startet der erste der insgesamt fünf heutigen Vorträge. Über “Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter” wird dann der Dipl.-Ing. Norbert Biermann für 45 Minuten referieren.

Später - genauer gesagt um 12:45 - geht es weiter mit dem Thema “Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes”. Johannes Petzold vom Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und –prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg wird der Vortragende sein.

Auch die anderen Vorträge haben viel zu bieten: Ob die Online-Ermittlung von Verpackungssystemkosten, die aktuellen Trends in der Transportverpackung oder Shelf Ready Packaging - für jeden findet sich mindestens ein interessantes Thema. Und morgen steht neben weiteren Vorträgen dann außerdem ein Lunchseminar zum Thema RFID-Technologie von 12:30-14:00 Uhr auf dem Programm. Moderiert wird die Veranstaltung von Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik an der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und Handelslogistik), Dortmund.

Verpackung West öffnet ihre Tore

Der Startschuss für die Verpackung West ist gefallen. Seit einigen Minuten sind die Tore auf dem Dortmunder Messegelände geöffnet. Zwei Tage lang werden die Aussteller jetzt die Gelegenheit haben, Neuheiten vorzustellen und ihre Kunden persönlich zu informieren. Und auch diesmal bietet die Dortmunder easyFairs wieder ein attraktives Rahmenprogramm an – Vorträge und ein Lunchseminar rund um das Thema Verpackung stehen heute und morgen auf dem Programm. Mehr dazu gleich hier im Blog.

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Lunch-Seminar easyFairs Verpackung West

24. Mai 2007
12.30 - 14.00
RFID: Forschungsstandort Dortmund
Einführung und Moderation: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik (FLog) der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und  Handelslogistik), Dortmund
Dipl.-Kfm. Jochen Schneider, Titel: Radiofrequente Identifikation: Einblicke in Technik, Geschichte, Gegenwart und Zukunft, Inhalt: Überblick der technischen Zusammenhänge, die Geschichte von RFID, RFID in der Gegenwart, absehbare Entwicklungen
Dipl.-Wi.-Ing. Martin Gliesche, Titel: LogIDLab®, das Dortmunder Prüf- und Testzentrum für RFID und Logistik: Unterstützung für Industrie und Handel, Inhalt:Aufbau und Ziele des LogIDLab®, für die Forschung genutzte Methoden, ausgewählte Show Cases aus dem Labor, beispielhafte Erläuterung spezieller Ergebnisse
Dipl.-Ing. Daniel Gras, Titel: Ausgewählte Forschungskapitel und innovative RFID-Technik, Inhalt: Übersicht über die Messtechnik für Logistiker und RFID-Architekten, Prozesse automatisieren, überwachen und steuern mit RFID, dreidimensionale Antennen für Verpackungen, intelligente Faltschachteln mit Sensorik

Vortragsprogramm easyFairs Verpackung West

23. Mai 2007
Infobühne learnShops

  • 11.15-12.00 Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter, Dipl.-Ing. Norbert, Oberingenieur am Fachgebiet Logistik der Universität Dortmund
  • 12.00-12.45 Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes, Johannes Petzold, Institut für Beratung, Forschung,Systemplanung,Verpackungsentwicklung und -prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg
  • 12.45-13.30 Verpackungssystemkosten online ermitteln, Dipl.-Ing. Marcel Ströhmer, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 13.30-14.15 Trends in der Transportverpackung und Ladegutsicherung, Ralf Wunderlich, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 14.15-15.00 Shelf Ready Packaging: Regal- und Handelsgerechte Verpackungen, Dipl.-Kffr. Christiane Auffermann, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik

24. Mai 2007
Infobühne learnShops

  • 11.00-11.45 Optimierung von Transportverpackungen durch labortechnische Eignungsprüfungen, Dipl.-Ing. Günter Winkler, Prokurist, vdz GmbH Dortmund
  • 11.45-12.30 Wirtschaftlichkeitsberechnung von RFID-Projekten mit RFID-Cab, Dipl.-Wirt.-Inf. Martin Helmigh, IDH Institut für Distributions- und Handelslogistik des VVL e. V., Dortmund
  • 12.30-14.00 Uhr Lunch-Seminar - RFID: Forschungsstandort Dortmund
  • 14.00-14.45 Behälter- und Ladungsträger-Management im Fokus der Logistik, Dipl.-Log. Klas Mahlstedt, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 14.45-15.30 e-port-dortmund - Gründen und Wachsen in der Logistik, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer, e-port-dortmund GmbH

News aus der Verpackungsbranche II

www.verpackungsrundschau.de schreibt am 18. Mai 2007: “Mit einem Umsatz von 134,27 Mio. Euro (plus 7,3 Prozent gegenüber Vorjahr) hat die Pilz GmbH & Co. KG, Ostfildern das Geschäftsjahr 2006 abgeschlossen. Die positive Geschäftsentwicklung zeige sich nach Angaben des Unternehmens auch an der geplanten Erweiterung des Hauptsitzes in Ostfildern.” Den vollständigen Beitrag finden Sie hier.

Am 18. Mai 2007 meldet der Packreport, dass Jones Packaging PharmaPact beitritt. “Die Jones Packaging Inc., London, Kanada, ist neues assoziiertes Mitglied von PharmaPact. PharmaPact ist ein internationaler Zusammenschluss der Pharmaverpackungsspezialisten Edelmann, M.Y. Healthcare, Großbritannien, und LGR Emballages S.A., Frankreich. Damit ist jetzt ein Partner aus Nordamerika, dem Heimatmarkt vieler international agierender Pharmaunternehmen, mit im Boot.” Den gesamten Artikel finden Sie hier.

www.neue-verpackung.de veröffentlicht am 16. Mai 2007: “Die Schütz GmbH & Co. KGaA aus Selters setzt ihren Expansionskurs auf internationaler Ebene fort. Der IBC-Weltmarktführer kooperiert ab sofort mit der südafrikanischen Paradigm Container Management CC., dem größten Rekonditionierungsunternehmen des Landes für IBC und Kunststofffässer. Im Rahmen eines Lizenzvertrages…” Den kompletten Artikel finden Sie hier.

Anfahrt Dortmund: So kommen Sie zum Messegelände

Die VERPACKUNGSMESSE West findet auf dem Messegelände in Dortmund statt (Strobelallee 45, 44139 Dortmund). Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen Sie die Messe mit der U45 oder U46 und fahren bis zum Stadtbahn-Bahnhof Westfalenhallen. Mit der U42 bis zur Stadtbahn-Haltestelle Theodor-Fliedner-Heim.

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Hallenplan Verpackung West

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Download des Hallenplans

Abschlussbericht: easyFairs® VERPACKUNG Ost in Dresden

Die easyFairs VERPACKUNG Ost, die zweite easyFairs-Veranstaltung in der Sachsen-Metropole, verlief am 9. und 10. Mai in der Halle 4 des Dresdener Messegeländes sehr erfolgreich und konnte an den Erfolg aus dem Vorjahr anknüpfen: Erneut kamen an den beiden Veranstaltungstagen über 1.000 Fachbesucher, im Wesentlichen aus der regionalen und mittelständischen Verpackungsindustrie zusammen, um mit den rund 70 Ausstellern Geschäfte in Mitteldeutschland zu machen. Die easyFairs Verpackung Ost ist damit als feste Größe im Dresdener Veranstaltungskalender etabliert und findet im nächsten Jahr am 11. und 12. Juni 2008 statt. Weiter lesen…

Informative Vorträge

Dass das easyFairs-Konzept regionaler Verkaufsplattformen stimmig ist, zeigt auch das zunehmende Engagement von vor Ort ansässigen Multiplikatoren. In Dresden leisteten das Fraunhofer- Anwendungs­zentrum für Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik (Fraunhofer AVV), das RKW Sachsen oder der Verein für Wissenschaftler, die Wissenschaftliche Gesellschaft für Gefahrguttransport e.V. (WGGT) und ingenieurtechnische Mitarbeiter Dresden (WIMAD) ihren Beitrag, um mit hochkarätig besetzten Informationsveranstaltungen der easyFairs Verpackung Ost einen adäquaten Rahmen gaben. Weiter lesen…

Erfolgreiche Aussteller und hochqualifiziertes Fachpublikum

„Die easyFairs Verpackung Ost ist sehr gut gelaufen“, sagt Gunnar Küchler, Geschäftsführer der easyFairs Deutschland GmbH. Der Veranstalter ist zufrieden, denn „das Feedback ist positiv. Die Aussteller sind zufrieden, die Qualität der Besucher ist hoch. Im Unterschied zu letztem Jahr kamen die Besucher mit einer gezielteren Vorstellung. Im Gegensatz zu Großveranstaltungen nehmen sich Aussteller und Besucher Zeit für Gespräche”, so Küchler. Weiter lesen…

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