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Archiv für 'Verpackung West' Kategorie

Erster Tag der Verpackung West geht zu Ende

Die ersten Besucher sind schon auf dem Weg nach Hause und auch die Aussteller packen langsam zusammen. Der erste von zwei Messetagen ist fast vorbei.
Doch auch morgen warten wieder interessante Stände, Vorträge und ein Lunchseminar auf die Besucher - und die Aussteller haben dann nochmals die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und zu pflegen.

Sehr zufrieden: Messe-Chef Gunnar Küchler im Interview

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„Unsere Erwartungen in dem Wirtschaftsraum Dortmund wurden vollständig erfüllt“, sagt Gunnar Küchler, Geschäftsführer der easyFairs Deutschland GmbH. „Bereits in den ersten Stunden der Veranstaltung hat sich ein hohes Interesse des mittelständischen produzierenden Gewerbes durch eine hohe Frequenz in den Gängen gezeigt.“

So zufrieden ist der Veranstalter mit der easyFairs Verpackung West schon nach dem ersten Tag. Doch das ist kein Wunder, denn: „Die Verpackung West ist die größte Veranstaltung der deutschen Verpackungsserie“, sagt Küchler. „Daher ist auch das Ausstellungsangebot in Dortmund am vielseitigsten. Bei 123 Ausstellern kann der Fachbesucher sich über alle themenrelevanten Lösungen und Entwicklungen informieren.“

Nicht nur Aussteller sind in Dortmund zahlreich vertreten. „Unsere Besucher kamen aus nahezu allen Bereichen des produzierenden Gewerbes, speziell aus der im westlichen Ruhrgebiet angesiedelten Metallverarbeitung, der Pharmaindustrie sowie der Transport- und Logistikbranche“, sagt der Messe-Chef.

„Mit dem Verlauf des ersten Tages sind unsere Aussteller sehr zufrieden. Und wir erwarten für morgen noch einen weiteren Anstieg des Besucherinteresses. Speziell das Lunchseminar „RFID – Forschungsstandort Dortmund“ wird uns wahrscheinlich viele Fachbesucher bringen“, so Küchler weiter. „Erste Auswertungen der Besucherbefragung zeigen aber schon heute eine durchweg positive Resonanz.“

Vortrag über Regal- und Handelsgerechte Verpackungen

Live aus Halle 7: Ausstellerumfrage

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„Wir sind zum zweiten Mal in Dortmund bei der Verpackung West dabei“, sagt Tom Schmidt (r.) von Knüppel Verpackung. „Wir waren auch schon in Hamburg und Dresden – eigentlich sind wir easyFairs Urgestein.“ An den Verpackungsmessen gefällt dem Hannoveraner besonders, dass die Atmosphäre so angenehm ist.

Lena Allmark (m.) von der schwedischen Firma Pronova Packaging Systems ist Wiederholungstäterin in Dortmund. „Letztes Jahr war es hier so schön, dass wir wieder gekommen sind“, sagt die Schwedin. „Die Messe ist nicht zu groß, die Leute, die hierher kommen, sehen sich gezielt nach etwas um und suchen projektorientiert nach Lösungen.“

Andreas Omonsky (l.) von Flöter Verpackungs-Service ist zum ersten Mal auf der Verpackung West. Die Firma Flöter war allerdings auch schon in Dresden auf der Ost-Messe mit dabei. „Noch ist es schwer, eine Bilanz zu ziehen“, sagt Omonsky. „Es kommt ja noch ein Tag.“ Großes Lob gibt es für die Messehalle und die Organisation: „Hier ist alles sehr gut und sehr angenehm.“

Bilderrätsel

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Wer hier den richtigen Blick hat und errät, um was es sich bei diesem Schnappschuss unserer Fotografin handelt, trägt dies bitte über die Kommentarfunktion ein.

Vortrag: Verpackungssystemkosten online ermitteln

„Logistikkosten machen 27,6 Prozent der Gesamtkosten des Handels aus“, erklärte Marcel Ströhmer vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in seinem Vortrag „Verpackungssystemkosten online ermitteln“. „Alle von der Wahl der Verpackung beeinflussten Kosten müssen betrachtet werden.“ Wichtig ist zunächst einmal, dass es bei der großen Verpackungsvielfalt, die es heutzutage gibt, oft zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. „Unterschiedliche Stapelränder zum Beispiel bei Gemüsekisten führen dazu, dass die Ladeeinheit weniger stabil und sicher ist. Außerdem ist die Ladehöhe dadurch geringer“, so Ströhmer. „Die Verpackungen können beim Stapeln beschädigt werden, wenn sie nicht genau aufeinander passen. Und auch die Ware kann beeinträchtigt werden.“

Ein optimiertes Verpackungs- und Ladungsträgermanagement muss jedoch keineswegs mit hohen Investitionen verknüpft sein. Weniger Verpackungsvarianten und höhere Kompatibilität führt durch schlankere Prozesse zu Kosteneinsparungen. Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik analysiert dafür alle im Unternehmen ein- und ausgehenden Ladeeinheiten und eingesetzten Transportverpackungen. Durch unterschiedliche Referenzmodelle können die Verpackungsprozesse optimiert werden. Dabei wird der Rahmen der Modelle aufgezogen als einfache, anwendungsorientierte MS Excel-Modelle, aber auch bis hin zu internetbasierten Softwarelösungen. Und das führt am Ende zu einer besseren Gestaltung des Verpackungssystems durch die Auswahl der richtigen Transportverpackungen und Ladungsträger.

Impressionen

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SiBO Verpackungen: Gartenzwerge und Schwingschleifer

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Ein Laserstrahl wie bei der Kasse im Lebensmittelgeschäft. Aber hier wird kein Barcode eingescannt, sondern ein Gartenzwerg! „Wir erzeugen ein 3D-Abbild des Gartenzwergs“, erklärt Patrick Heidschötter von SiBO Verpackungen aus Olpe. Verwendet wird diese Technik, falls von einem Kunden keine Datensätze vorliegen, aber eine Verpackung erstellt werden soll. „Gründe dafür gibt es viele“, sagt Heidschötter. „Die Datensätze dürfen nicht rausgegeben werden, es handelt sich um einen Prototyp oder der Weg ist zu lang, wenn der Kunde die Verpackung schon übermorgen will.“ In solchen Fällen wird bei SiBO Verpackungen das Produkt eben eingescannt. Die Daten werden dann in ein Konstruktionsprogramm übertragen und dort zum Beispiel für eine Wellpappe-Verpackung angewandt. Das Computerprogramm berechnet, wie die Wellpappe zugeschnitten werden muss, um zum Beispiel den Gartenzwerg stabil verpacken zu können.

Übrigens: Normalerweise wird der Laserscanner für andere Produkte angewandt – zum Beispiel für einen Schwingschleifer. Und SiBO Verpackungen kann noch mehr: Der größte Scanner der Firma kann auch ein ganzes Auto digitalisieren.

Vortrag: Straßenverkehrsordnung und Ladungssicherung

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„Die Straßenverkehrsordnung ist von Bedeutung für jede Verpackung.“ So begann Norbert Biermann vom Fachgebiet Logistik an der Universität Dortmund seinen gerade zu Ende gegangenen Vortrag „Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter“.

Die Ausgangslage ist eindeutig, sagt Biermann. Die Straßenverkehrsordnung verlangt in den Paragraphen 22 und 23 von allen Verkehrsteilnehmern, dass verladene Güter beim Fahren nicht verrutschen, verdrehen oder gar vom Fahrzeug herabfallen dürfen. Das gilt bei normalen Fahrsituationen, zu denen auch Vollbremsungen, schnelle Kurvenfahrten oder Spurwechsel in Baustellen gehören. Und auch die Sicht des Fahrers darf durch die Ladung nicht eingeschränkt sein. „Die Verantwortlichkeit für den Verlader und Fahrzeugführer werden in diesen beiden Paragraphen geregelt“, so Biermann.

Die Folgen von mangelhafter Ladesicherung können gravierend sein. „Seit 1996 mehren sich schwere Unfälle mit LKWs“, sagt der Referent. „Die Unfallwahrscheinlichkeit mit Todesfolge ist bei LKWs ganze 25-mal höher als bei PKWs. Und bei 13 Prozent der LKW-Unfälle liegen die Ursachen bei mangelhaft gesicherter Ladung.“

Deshalb ist es so wichtig, Güter fachgerecht zu sichern. Nicht nur, weil die Straßenverkehrsordnung es so will, sondern auch für mehr Sicherheit. Und dann kommt nicht nur der Fahrzeugführer, sondern auch die Ware unbeschädigt an.

Vila-Etiketten: Selbstkleber aus den Niederlanden

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Etiketten begegnen einem überall. Ob auf Lebensmitteln, als Preisschilder oder Sonderangebotssticker – die sogenannten Selbstkleber werden vielfältig eingesetzt. Die Firma „Vila-Etiketten“ aus Breda in den Niederlanden hat sich darauf spezialisiert.

Robbert Vugts und Ingrid Reichardt von „Vila Etiketten“ sind hier in Dortmund zum ersten Mal auf einer easyFairs vertreten: „Wir hoffen, neue deutsche Wiederverkäufer zu finden“, sagt Vugts. Denn während in den Niederlanden viel über den Direktverkauf an den Endkunden läuft, ist beim Geschäft in Deutschland immer ein Wiederverkäufer dazwischen geschaltet, der dann wiederum an den Endverbraucher verkauft. Besucht hat Robbert Vugts die niederländische Version der easyFairs schon mehrmals. Und diese Besuche haben ihn dazu inspiriert, jetzt in Dortmund auf der Verpackung West auch zum ersten Mal auszustellen. „Wir sind nicht oft auf Ausstellungen vertreten“, sagt der Holländer. „Wir wollen das dieses Jahr ausprobieren. Und wenn alles gut läuft, kommen wir auch wieder!“

Und falls Vila Etiketten auch 2008 wieder auf der Verpackung West vertreten ist, gibt es einen weiteren Grund zu feiern. „Nächstes Jahr steht das 15-jährige Firmenjubiläum an“, sagt Robbert Vugts. Gegründet wurde die Firma 1993, heute sind insgesamt 26 Mitarbeiter bei „Vila Etiketten“ beschäftigt. Rund 80 Prozent des Umsatzes werden in den Niederlanden gemacht, der Rest kommt aus Deutschland, Frankreich und Belgien.

Neu in Dortmund: Die Verpackung West findet zum zweiten Mal statt

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr geht die Verpackung West mit vergrößerter Ausstellungsfläche in die zweite Runde. Über 100 Aussteller zeigen in den Dortmunder Westfalenhallen innovative Lösungen für Verpackungen; von Packmitteln, Verpackungsmaschinen und Technologien über Design bis hin zu Markierungstechniken und Recycling.

Richtig “packende” Vorträge

Vorträge und ein Lunchseminar als Rahmenprogramm rund um die Verpackung West - das bietet der Veranstaltungsort Dortmund in diesem Jahr seinen Besuchern. Um 11:15 startet der erste der insgesamt fünf heutigen Vorträge. Über “Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter” wird dann der Dipl.-Ing. Norbert Biermann für 45 Minuten referieren.

Später - genauer gesagt um 12:45 - geht es weiter mit dem Thema “Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes”. Johannes Petzold vom Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und –prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg wird der Vortragende sein.

Auch die anderen Vorträge haben viel zu bieten: Ob die Online-Ermittlung von Verpackungssystemkosten, die aktuellen Trends in der Transportverpackung oder Shelf Ready Packaging - für jeden findet sich mindestens ein interessantes Thema. Und morgen steht neben weiteren Vorträgen dann außerdem ein Lunchseminar zum Thema RFID-Technologie von 12:30-14:00 Uhr auf dem Programm. Moderiert wird die Veranstaltung von Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik an der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und Handelslogistik), Dortmund.

Verpackung West öffnet ihre Tore

Der Startschuss für die Verpackung West ist gefallen. Seit einigen Minuten sind die Tore auf dem Dortmunder Messegelände geöffnet. Zwei Tage lang werden die Aussteller jetzt die Gelegenheit haben, Neuheiten vorzustellen und ihre Kunden persönlich zu informieren. Und auch diesmal bietet die Dortmunder easyFairs wieder ein attraktives Rahmenprogramm an – Vorträge und ein Lunchseminar rund um das Thema Verpackung stehen heute und morgen auf dem Programm. Mehr dazu gleich hier im Blog.

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Lunch-Seminar easyFairs Verpackung West

24. Mai 2007
12.30 - 14.00
RFID: Forschungsstandort Dortmund
Einführung und Moderation: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik (FLog) der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und  Handelslogistik), Dortmund
Dipl.-Kfm. Jochen Schneider, Titel: Radiofrequente Identifikation: Einblicke in Technik, Geschichte, Gegenwart und Zukunft, Inhalt: Überblick der technischen Zusammenhänge, die Geschichte von RFID, RFID in der Gegenwart, absehbare Entwicklungen
Dipl.-Wi.-Ing. Martin Gliesche, Titel: LogIDLab®, das Dortmunder Prüf- und Testzentrum für RFID und Logistik: Unterstützung für Industrie und Handel, Inhalt:Aufbau und Ziele des LogIDLab®, für die Forschung genutzte Methoden, ausgewählte Show Cases aus dem Labor, beispielhafte Erläuterung spezieller Ergebnisse
Dipl.-Ing. Daniel Gras, Titel: Ausgewählte Forschungskapitel und innovative RFID-Technik, Inhalt: Übersicht über die Messtechnik für Logistiker und RFID-Architekten, Prozesse automatisieren, überwachen und steuern mit RFID, dreidimensionale Antennen für Verpackungen, intelligente Faltschachteln mit Sensorik

Vortragsprogramm easyFairs Verpackung West

23. Mai 2007
Infobühne learnShops

  • 11.15-12.00 Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter, Dipl.-Ing. Norbert, Oberingenieur am Fachgebiet Logistik der Universität Dortmund
  • 12.00-12.45 Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes, Johannes Petzold, Institut für Beratung, Forschung,Systemplanung,Verpackungsentwicklung und -prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg
  • 12.45-13.30 Verpackungssystemkosten online ermitteln, Dipl.-Ing. Marcel Ströhmer, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 13.30-14.15 Trends in der Transportverpackung und Ladegutsicherung, Ralf Wunderlich, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 14.15-15.00 Shelf Ready Packaging: Regal- und Handelsgerechte Verpackungen, Dipl.-Kffr. Christiane Auffermann, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik

24. Mai 2007
Infobühne learnShops

  • 11.00-11.45 Optimierung von Transportverpackungen durch labortechnische Eignungsprüfungen, Dipl.-Ing. Günter Winkler, Prokurist, vdz GmbH Dortmund
  • 11.45-12.30 Wirtschaftlichkeitsberechnung von RFID-Projekten mit RFID-Cab, Dipl.-Wirt.-Inf. Martin Helmigh, IDH Institut für Distributions- und Handelslogistik des VVL e. V., Dortmund
  • 12.30-14.00 Uhr Lunch-Seminar - RFID: Forschungsstandort Dortmund
  • 14.00-14.45 Behälter- und Ladungsträger-Management im Fokus der Logistik, Dipl.-Log. Klas Mahlstedt, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 14.45-15.30 e-port-dortmund - Gründen und Wachsen in der Logistik, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer, e-port-dortmund GmbH