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Archiv für 'Verpackung Ost' Kategorie

Positives Feedback: Messe-Chef Gunnar Küchler im Interview

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“Der erste Tag der Verpackung Ost ist sehr gut gelaufen”, sagt Gunnar Küchler, Geschäftsführer der easyFairs Deutschland GmbH. Der Veranstalter ist zufrieden, denn “das Feedback der Aussteller und auch der Besucher ist positiv.” Namhafte Firmen aus der Region und die relevanten Industrien haben die Messe besucht, für Gunnar Küchler stimmt der Querschnitt.

“Die Aussteller sind zufrieden, die Qualität der Besucher ist hoch. Im Unterschied zu letztem Jahr kamen die Besucher mit einer gezielteren Vorstellung. Im Gegensatz zu Großmessen nehmen sich Aussteller und Besucher Zeit für Gespräche”, so Küchler.

Nach dem guten ersten Tag hofft der Veranstalter nun auch auf einen erfolgreichen morgigen Abschluss. Und auch für die Zukunft hat er genügend Ideen: “Fürs nächste Jahr werden wir uns auch Themen anschauen, die die Besucher dieses Jahr angeregt haben, um das Rahmenprogramm zu erweitern.”

Der Messe-Chef freut sich schon auf die nächste Messe: Die Verpackung West in Dortmund am 23. und 24. Mai. “Dortmund ist die stärkste Region Deutschlands, wir haben doppelt soviele Aussteller und Fläche. West war letztes Jahr die erfolgreichste easyFairs im deutschsprachigen Raum.”

Die Erwartungen sind hoch - und werden mit Sicherheit erfüllt.

Wohnzimmer aus Wellpappe

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Zwei Frauen sitzen in Sesseln an einem Couchtisch, im Hintergrund steht eine Anrichte, Blumenkübel komplettieren die Wohnzimmereinrichtung. Doch auf den zweiten Blick fällt auf: Alle Möbel bestehen aus Wellpappe.

Das ist der Messestand von Antje Leibiger von der Bretschneider Verpackungen GmbH. “Wir wollten zeigen, dass Wellpappe ein kreatives Element ist und man alles damit machen kann”, erklärt die geschäftsführende Gesellschafterin. “Unser Entwickler hatte die Idee - wir wollten einfach mal was anderes.”

Die Einrichtung ist nicht das Einzige, was Antje Leibigers Messestand von den anderen abhebt: Mario, der Zauberer zeigt den Messebesuchern seine Tricks. Bälle vermehren sich oder verschwinden, Schraube und Mutter lösen sich auf mysteriöse Weise voneinander, Spielkarten tauschen die Plätze und auf Streichholzschachteln erscheinen die gewünschten Motive. Weiter lesen…

Vortrag: Die Verpackungen der Zukunft sind Bio

“Ich möchte Sie heute in eine ganz andere Welt der Verpackungsmaterialien entführen - in die Welt der Bio-Kunststoffe.” Schon nach dem ersten Satz waren die Zuhörer von Katerina Morawietz, Leiterin Forschung und Entwicklung bei der BIOP AG Schwarzheide gefesselt.

“Biokunststoffe als Verpackungsalternative” - das war der Titel des Vortrags der Chemikerin. Dabei ging es um Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Stärke, Cellulose oder Zucker oder aus Polyester. Diese sogenannten Bio-Polymere sind ein Trend auf dem Markt - so werden zum Beispiel immer mehr Lebensmittel in Schalen aus Bio-Polymeren angeboten.

“Bio-Polymere sind Polymere, die aus der Natur stammen, aus Rohstoffen aus der Natur hergestellt werden oder synthetisch hergestellte, biologisch abbaubare Polymere.”, erklärte Morawietz. Bekannt sind vor allem Stärke, Polymilchsäure (PLA), Polyhydroxyfettsäuren (PHB, PHV) und Cellulose - und das sind auch die wichtigsten Bio-Materialen.

PLA, PHB, PHV - und dann? Verpackungen aus PLA ähneln konventionellen Kunststoffen durch eine hohe Festigkeit. PHB ist ein aus Stärke oder Zucker fermentativ erzeugter Polyester, ähnlich dem Standardkunststoff Polypropylen (PP). Aus Cellulose werden hauptsächlich Papier und Pappe, aber auch Textilien wie Viskosefasern hergestellt.

Doch nicht nur Papier und Pappe sind Bio-Verpackungen. Auch Tragetaschen, Beutel, Obstschalen, Molkereiprodukte-Becher, Getränkeflaschen, Gemüsenetze können Bio sein - und sind heute schon im Lebensmittelhandel zu finden.

Vortrag: Transportverpackung und Ladegutsicherung

Das Vortragsprogramm der Verpackungsmesse Ost ist im vollen Gange: Auf der Infobühne endete gerade das Referat von Monika Kaßmann von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V. (WGFV). Dabei ging es um Transportverpackungen und Ladegutsicherung und um die Vermeidung von Transportschäden.

Insgesamt 90 Prozent aller Güter werden in irgendeiner Form verpackt, wobei in drei Kernaufgaben unterschieden wird: “Die Handhabung soll erleichtert werden, die Verpackung dient für Werbung und Information und die zentrale Funktion ist der Schutz vor äußeren Einflüssen”, erklärte die Referentin.

Transportschäden verursachen jedes Jahr Kosten von circa einer Milliarde Euro. Laut Kaßmann ließen sich 50 bis 80 Prozent der Schädenreduzieren, “allein 20 Prozent durch eine sicherere Verpackung.”

Klimatische Belastungen wie Regen, Sonne und Staub, aber auch Schwingungen und Stöße, das Stapeln oder Fallen lassen: Die Waren sind auf dem Transportweg vielen Belastungen ausgesetzt. “Diese Transportbelastungen können zu Schäden führen”, erklärt Kaßmann. Lösungen für dieses Problem sind ein anderer Transportweg, eine bessere Ladesicherung und andere Transportverpackungen.

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Neuartige Etikettiersysteme

Es klingt, als würde ein Luftballon aufgeblasen. Aber am Stand von der Imaje GmbH geht es um etwas ganz anderes: Hier werden Etiketten mit Druckluft auf Produkte und Verpackungen geklebt, statt sie aufzustempeln oder aufzuwischen. Das kann die Imaje 2000 Serie, die mit dem reddot design award und dem product design award ausgezeichnet wurde. Das einzigartige Druckmodul kann sowohl Text als auch Barcodes und Grafiken hochauflösend bei hohen Geschwindigkeiten drucken. Dabei ist das Design sehr robust und gut geschützt, so dass das Etikettierungssystem selbst bei rauen Umgebungsbedingungen zuverlässig arbeitet.

Produktverpackungen im Wandel der Zeit

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Konservendosen, Trinkflaschen, Bonbondosen - alle diese Verpackungen haben sich im Laufe der Zeit stark verändert. Unter dem Motto „Verpackungen aus Dresden – Gestern und Heute“ präsentieren der Verein für Wissenschaftler und ingenieurtechnische Mitarbeiter (WIMAD e.V.), die wissenschaftliche Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V. und die Erlebniswelt Verarbeitungstechnik e.V. alte und neue Dosen, Flaschen und Kartons.

Frühstück mit Verpackungspolster

In gemütlicher Runde frühstücken, Kaffee trinken und sich dabei über interessante Verpackungsthemen informieren – das bieten die Frühstücksseminare in Dresden.

Heute referiert Lutz Zienert vom Fraunhofer Anwendungszentrum Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik über die „Anwendung von Verpackungspolstern“ – alles von der Erhöhung der Schutzwirkung über Werkstoffe und Arten der Polster bis hin zur maschinellen Aufbereitung wird den begeisterten Zuhörern erklärt.

Auch morgen am zweiten Messetag gibt es wieder die Möglichkeit, sich bei Leckereien aufklären zu lassen – dann über „Gefahrgutverpackungen“. Ulrich Haug von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Gefahrguttransport e.V. wird um halb zehn Uhr referieren. Die Teilnahme an den Frühstücksseminaren ist für die Messebesucher kostenlos.

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Frühstücksseminar und spannende Vorträge

Ein Rahmenprogramm rund um die easyFairs Ost – das ist neu in diesem Jahr in Dresden. Um halb zehn steht das heutige Frühstücksseminar auf dem Programm: Das Fraunhofer Anwendungszentrum Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik (Fraunhofer AVV) bietet 90 Minuten lang Informationen zu der „Anwendung von Verpackungspolstern zur Erhöhung der Schutzwirkung der Verpackung“.

Von 11:15 Uhr bis 15:00 Uhr geht es dann mit dem Vortragsprogramm auf der Infobühne weiter, insgesamt stehen fünf Vorträge auf dem Programm – unter anderem „Trends in der Transportverpackung und Ladegutsicherung“ sowie „Biokunststoffe als Verpackungsalternative auf dem Schüttgutkongress“.

Verpackung Ost öffnet ihre Tore

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Die easyFairs Verpackung Ost hat begonnen. Auf dem Dresdener Messegelände werden die Aussteller zwei Tage lang die Gelegenheit haben, ihre Kunden zu informieren und Neuheiten zu präsentieren.

Die easyFairs Ost bietet erstmals auch ein attraktives Rahmenprogramm an – Frühstücksseminare und Vorträge rund um das Thema Verpackung stehen heute und morgen auf dem Programm. Mehr dazu gleich hier im Blog.