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Archiv für 'Vortragsprogramm' Kategorie

Rahmenprogramm Verpackung Nord

Das Veranstaltungsprogramm der easyFairs VERPACKUNG und LEBENSMITTELTECHNIK bietet für die Besucher eine Reihe interessanter Vorträge über innovative

Produkte und Problemlösungen. Hier die Übersicht:

29. Januar 2008 Infobühne learnshops

11:00 Uhr
VCI-Prüfverfahren im Laufe der Zeit, Ursachen und Nutzen der Entwicklungen
Dipl.-Ing. Sven Tiedemann, Institut für BFSV, Hamburg
 
11:45 Uhr
Verpackungsprüfung durch Simulation von Transportbelastungen
Dipl.-Ing. Frank Volkmann, Institut für BFSV, Hamburg
 
12:30 Uhr
Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerverkehrs
Dipl.-Ing. Johannes Petzoldt, Institut für BFSV, Hamburg
 
13:15 Uhr
Anforderungen an Wellpappe und Verpackungen aus Wellpappe für den Einsatz im Exportversand
Dipl.-Ing. Wolfgang Reimers, Institut für BFSV, Hamburg
 
16:00 Uhr - BVL Regionalgruppe Schleswig-Holstein
RFID: Stand der Technik - Herausforderungen für die Zukunft
Begrüßung durch Arno Schaefer, Geschäftsführer BeraCom, Beratung und Softwareentwicklung GmbH & Co. KG, Regionalgruppensprecher Schleswig-Holstein
 
16:05 Uhr
RFID-Technologie: Optimierter Einsatz von Flurförderzeugen in intralogistischen Systemen
Matthias Klünder, Vice President, Intralogistic-Systems Devision
 
16:30 Uhr
RFID in der Praxis
Gerhard R. Timme, EURO I.D. Identifikationssysteme GmbH & Co KG
 
17.00 Uhr
Diskussion und Imbiss im Rahmen der easyFairs
 

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Sonderschau Logistik und RFID-Seminar erweitern das Rahmenprogramm

Anlässlich der Veranstaltung finden informative Vorträge und Seminare statt, welche in Zusammenarbeit mit der Logistik-Initiative Hamburg und dem BFSV (Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und -prüfung) durchgeführt werden.

Am ersten Veranstaltungstag sprechen von 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr verschiedene Redner auf der Infobühne learnshop zum Thema Prüfverfahren, Anforderungen an Verpackungsmaterialien sowie deren Einsatzmöglichkeiten. Am zweiten Veranstaltungstag findet von 10:30 Uhr bis 16:30 Uhr im Congress Center Hamburg (CCH) das Seminar „RFID – eine Zukunftstechnologie für den Mittelstand“ statt – unterstützt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. In kompakten Kurzvorträgen informieren Branchenkenner zum Beispiel über RFID in der Lebensmittelindustrie und in der Logistik. Herr Claus Garbisch von DHL Logistics GmbH spricht über RFID in der praktischen Anwendung. Zum Thema RFID-Softwareintegration informiert Herr Holger Klug von ORACLE Deutschland GmbH.

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learnShops auf der Verpackung Süd

Auch auf der VERPACKUNG Süd finden wieder learnShops statt, in denen Besucher über aktuelle Trends und Entwicklungen aus der Branche informiert werden.

Hier das vorläufige Programm:

Mittwoch, 28. November 2007

11:15 - 12:00
Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes Johannes Petzold, Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und –prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg

12:00 - 12:45
Effektive Ladungssicherung erfordert sicherungsgerechte Transportverpackung Prof. Gerhard Großmann, Geschäftsführer, TUL-LOG Dresden

12:45 - 13:30
Der Cluster Biopolymere/Biowerkstoffe als Plattform für die Entwicklung alternativer Kunststoffe Dr. Ralf Kindervater, Geschäftsführer, BIOPRO Baden-Württemberg GmbH Weiter lesen…

Fachvorträge der learnShops

Hier finden Sie einige Fachvorträge der learnShops

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Vortrag über Regal- und Handelsgerechte Verpackungen

Vortrag: Verpackungssystemkosten online ermitteln

„Logistikkosten machen 27,6 Prozent der Gesamtkosten des Handels aus“, erklärte Marcel Ströhmer vom Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik in seinem Vortrag „Verpackungssystemkosten online ermitteln“. „Alle von der Wahl der Verpackung beeinflussten Kosten müssen betrachtet werden.“ Wichtig ist zunächst einmal, dass es bei der großen Verpackungsvielfalt, die es heutzutage gibt, oft zu Kompatibilitätsproblemen kommen kann. „Unterschiedliche Stapelränder zum Beispiel bei Gemüsekisten führen dazu, dass die Ladeeinheit weniger stabil und sicher ist. Außerdem ist die Ladehöhe dadurch geringer“, so Ströhmer. „Die Verpackungen können beim Stapeln beschädigt werden, wenn sie nicht genau aufeinander passen. Und auch die Ware kann beeinträchtigt werden.“

Ein optimiertes Verpackungs- und Ladungsträgermanagement muss jedoch keineswegs mit hohen Investitionen verknüpft sein. Weniger Verpackungsvarianten und höhere Kompatibilität führt durch schlankere Prozesse zu Kosteneinsparungen. Das Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik analysiert dafür alle im Unternehmen ein- und ausgehenden Ladeeinheiten und eingesetzten Transportverpackungen. Durch unterschiedliche Referenzmodelle können die Verpackungsprozesse optimiert werden. Dabei wird der Rahmen der Modelle aufgezogen als einfache, anwendungsorientierte MS Excel-Modelle, aber auch bis hin zu internetbasierten Softwarelösungen. Und das führt am Ende zu einer besseren Gestaltung des Verpackungssystems durch die Auswahl der richtigen Transportverpackungen und Ladungsträger.

Vortrag: Straßenverkehrsordnung und Ladungssicherung

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„Die Straßenverkehrsordnung ist von Bedeutung für jede Verpackung.“ So begann Norbert Biermann vom Fachgebiet Logistik an der Universität Dortmund seinen gerade zu Ende gegangenen Vortrag „Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter“.

Die Ausgangslage ist eindeutig, sagt Biermann. Die Straßenverkehrsordnung verlangt in den Paragraphen 22 und 23 von allen Verkehrsteilnehmern, dass verladene Güter beim Fahren nicht verrutschen, verdrehen oder gar vom Fahrzeug herabfallen dürfen. Das gilt bei normalen Fahrsituationen, zu denen auch Vollbremsungen, schnelle Kurvenfahrten oder Spurwechsel in Baustellen gehören. Und auch die Sicht des Fahrers darf durch die Ladung nicht eingeschränkt sein. „Die Verantwortlichkeit für den Verlader und Fahrzeugführer werden in diesen beiden Paragraphen geregelt“, so Biermann.

Die Folgen von mangelhafter Ladesicherung können gravierend sein. „Seit 1996 mehren sich schwere Unfälle mit LKWs“, sagt der Referent. „Die Unfallwahrscheinlichkeit mit Todesfolge ist bei LKWs ganze 25-mal höher als bei PKWs. Und bei 13 Prozent der LKW-Unfälle liegen die Ursachen bei mangelhaft gesicherter Ladung.“

Deshalb ist es so wichtig, Güter fachgerecht zu sichern. Nicht nur, weil die Straßenverkehrsordnung es so will, sondern auch für mehr Sicherheit. Und dann kommt nicht nur der Fahrzeugführer, sondern auch die Ware unbeschädigt an.

Richtig “packende” Vorträge

Vorträge und ein Lunchseminar als Rahmenprogramm rund um die Verpackung West - das bietet der Veranstaltungsort Dortmund in diesem Jahr seinen Besuchern. Um 11:15 startet der erste der insgesamt fünf heutigen Vorträge. Über “Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter” wird dann der Dipl.-Ing. Norbert Biermann für 45 Minuten referieren.

Später - genauer gesagt um 12:45 - geht es weiter mit dem Thema “Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes”. Johannes Petzold vom Institut für Beratung, Forschung, Systemplanung, Verpackungsentwicklung und –prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg wird der Vortragende sein.

Auch die anderen Vorträge haben viel zu bieten: Ob die Online-Ermittlung von Verpackungssystemkosten, die aktuellen Trends in der Transportverpackung oder Shelf Ready Packaging - für jeden findet sich mindestens ein interessantes Thema. Und morgen steht neben weiteren Vorträgen dann außerdem ein Lunchseminar zum Thema RFID-Technologie von 12:30-14:00 Uhr auf dem Programm. Moderiert wird die Veranstaltung von Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik an der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und Handelslogistik), Dortmund.

Lunch-Seminar easyFairs Verpackung West

24. Mai 2007
12.30 - 14.00
RFID: Forschungsstandort Dortmund
Einführung und Moderation: Univ.-Prof. Dr.-Ing. Rolf Jansen, Fachgebiet Logistik (FLog) der Universität Dortmund und Leiter des IDH (Institut für Distribution- und  Handelslogistik), Dortmund
Dipl.-Kfm. Jochen Schneider, Titel: Radiofrequente Identifikation: Einblicke in Technik, Geschichte, Gegenwart und Zukunft, Inhalt: Überblick der technischen Zusammenhänge, die Geschichte von RFID, RFID in der Gegenwart, absehbare Entwicklungen
Dipl.-Wi.-Ing. Martin Gliesche, Titel: LogIDLab®, das Dortmunder Prüf- und Testzentrum für RFID und Logistik: Unterstützung für Industrie und Handel, Inhalt:Aufbau und Ziele des LogIDLab®, für die Forschung genutzte Methoden, ausgewählte Show Cases aus dem Labor, beispielhafte Erläuterung spezieller Ergebnisse
Dipl.-Ing. Daniel Gras, Titel: Ausgewählte Forschungskapitel und innovative RFID-Technik, Inhalt: Übersicht über die Messtechnik für Logistiker und RFID-Architekten, Prozesse automatisieren, überwachen und steuern mit RFID, dreidimensionale Antennen für Verpackungen, intelligente Faltschachteln mit Sensorik

Vortragsprogramm easyFairs Verpackung West

23. Mai 2007
Infobühne learnShops

  • 11.15-12.00 Die Bedeutung der Straßenverkehrsordnung für die Sicherung verladener Güter, Dipl.-Ing. Norbert, Oberingenieur am Fachgebiet Logistik der Universität Dortmund
  • 12.00-12.45 Korrosionsschutz für technische Packgüter unter besonderer Berücksichtigung des Containerversandes, Johannes Petzold, Institut für Beratung, Forschung,Systemplanung,Verpackungsentwicklung und -prüfung (BFSV) an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Hamburg
  • 12.45-13.30 Verpackungssystemkosten online ermitteln, Dipl.-Ing. Marcel Ströhmer, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 13.30-14.15 Trends in der Transportverpackung und Ladegutsicherung, Ralf Wunderlich, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 14.15-15.00 Shelf Ready Packaging: Regal- und Handelsgerechte Verpackungen, Dipl.-Kffr. Christiane Auffermann, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik

24. Mai 2007
Infobühne learnShops

  • 11.00-11.45 Optimierung von Transportverpackungen durch labortechnische Eignungsprüfungen, Dipl.-Ing. Günter Winkler, Prokurist, vdz GmbH Dortmund
  • 11.45-12.30 Wirtschaftlichkeitsberechnung von RFID-Projekten mit RFID-Cab, Dipl.-Wirt.-Inf. Martin Helmigh, IDH Institut für Distributions- und Handelslogistik des VVL e. V., Dortmund
  • 12.30-14.00 Uhr Lunch-Seminar - RFID: Forschungsstandort Dortmund
  • 14.00-14.45 Behälter- und Ladungsträger-Management im Fokus der Logistik, Dipl.-Log. Klas Mahlstedt, Fraunhofer Institut für Materialfluss und Logistik
  • 14.45-15.30 e-port-dortmund - Gründen und Wachsen in der Logistik, Alexander Rupprecht, Geschäftsführer, e-port-dortmund GmbH

Vortrag: Die Verpackungen der Zukunft sind Bio

“Ich möchte Sie heute in eine ganz andere Welt der Verpackungsmaterialien entführen - in die Welt der Bio-Kunststoffe.” Schon nach dem ersten Satz waren die Zuhörer von Katerina Morawietz, Leiterin Forschung und Entwicklung bei der BIOP AG Schwarzheide gefesselt.

“Biokunststoffe als Verpackungsalternative” - das war der Titel des Vortrags der Chemikerin. Dabei ging es um Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Stärke, Cellulose oder Zucker oder aus Polyester. Diese sogenannten Bio-Polymere sind ein Trend auf dem Markt - so werden zum Beispiel immer mehr Lebensmittel in Schalen aus Bio-Polymeren angeboten.

“Bio-Polymere sind Polymere, die aus der Natur stammen, aus Rohstoffen aus der Natur hergestellt werden oder synthetisch hergestellte, biologisch abbaubare Polymere.”, erklärte Morawietz. Bekannt sind vor allem Stärke, Polymilchsäure (PLA), Polyhydroxyfettsäuren (PHB, PHV) und Cellulose - und das sind auch die wichtigsten Bio-Materialen.

PLA, PHB, PHV - und dann? Verpackungen aus PLA ähneln konventionellen Kunststoffen durch eine hohe Festigkeit. PHB ist ein aus Stärke oder Zucker fermentativ erzeugter Polyester, ähnlich dem Standardkunststoff Polypropylen (PP). Aus Cellulose werden hauptsächlich Papier und Pappe, aber auch Textilien wie Viskosefasern hergestellt.

Doch nicht nur Papier und Pappe sind Bio-Verpackungen. Auch Tragetaschen, Beutel, Obstschalen, Molkereiprodukte-Becher, Getränkeflaschen, Gemüsenetze können Bio sein - und sind heute schon im Lebensmittelhandel zu finden.

Vortrag: Transportverpackung und Ladegutsicherung

Das Vortragsprogramm der Verpackungsmesse Ost ist im vollen Gange: Auf der Infobühne endete gerade das Referat von Monika Kaßmann von der wissenschaftlichen Gesellschaft für Fördertechnik und Verpackung e.V. (WGFV). Dabei ging es um Transportverpackungen und Ladegutsicherung und um die Vermeidung von Transportschäden.

Insgesamt 90 Prozent aller Güter werden in irgendeiner Form verpackt, wobei in drei Kernaufgaben unterschieden wird: “Die Handhabung soll erleichtert werden, die Verpackung dient für Werbung und Information und die zentrale Funktion ist der Schutz vor äußeren Einflüssen”, erklärte die Referentin.

Transportschäden verursachen jedes Jahr Kosten von circa einer Milliarde Euro. Laut Kaßmann ließen sich 50 bis 80 Prozent der Schädenreduzieren, “allein 20 Prozent durch eine sicherere Verpackung.”

Klimatische Belastungen wie Regen, Sonne und Staub, aber auch Schwingungen und Stöße, das Stapeln oder Fallen lassen: Die Waren sind auf dem Transportweg vielen Belastungen ausgesetzt. “Diese Transportbelastungen können zu Schäden führen”, erklärt Kaßmann. Lösungen für dieses Problem sind ein anderer Transportweg, eine bessere Ladesicherung und andere Transportverpackungen.

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Vortragsprogramm zur Verpackung Ost in Dresden

09. Mai 2007

09.30-11.00 Uhr Frühstücksseminar
Anwendung von Verpackungspolstern zur Erhöhung der Schutzwirkung der Verpackung (Werkstoffe und Arten der Polster, maschinelle Aufbereitung, Prüfung der Schutzwirkung)

Stephan Schreib, Fraunhofer Anwendungszentrum Verarbeitungsmaschinen und Verpackungstechnik (Fraunhofer AVV)

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